Der Hartkirchener Frauenbund unterstützt Mulekwa

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Der Hartkirchener Frauenbund hat Mulekwa zum wiederholten Mal den Erlös ihrer alljährlichen „Fastensuppen-Aktion“ gespendet.

Die Aktion des KDFB-Zweigvereins begann traditionell mit einem Familiengottesdienst, den Kaplan Andreas Erndl zelebriert und der Chor Crescendo musikalisch gestaltet haben, danach traf sich die Gemeinde im örtlichen Pfarrsaal zum Mittagessen. Eine gehaltvolle Kartoffelsuppe sowie Kaffee und Kuchen erleichterten das Spenden enorm, so dass zuletzt die erfreuliche Summe von 1000 Euro an Frau Lorenz übergeben werden konnte.

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Spontichor und Bahnhäuslmusik musizieren für Waisenkinder in Uganda

Ein paar Tage vor Weihnachten sich fernab aller digitalen Hochgeschwindigkeiten einen entschleunigten Habitus zuzulegen, das ist gar nicht so einfach. Ist es doch, das merken die Besucher des Benefizkonzertes

„7 Tage vor Weihnachten“ ganz schnell. Sie sitzen in der vollen Patrichinger Kirche St. Korona. Von unten her wärmt Beine und Gesäß die Sitzheizung und von oben her erwärmt sich das Herz. Denn die zahlreichen Besucher lauschen den Klängen des Heininger Spontichors und der Bahnhäuslmusik. Und die geht ins Gemüt.

Der Verein „Mulekwa“, der seit vielen Jahren Waisenkindern in Uganda hilft, ihnen schulische Ausbildung und tägliche Mahlzeit gewährleistet, hat eingeladen und die vielen Musiker und Sänger helfen gerne mit, den Kindern in Not eine Zukunft zu schenken.

Weltmusik vom Feinsten bietet die Bahnhäuslmusik. Auf Geige, Dudelsack, Drehleier, Mandoline, Flöte, Klarinette, Akkordeon, Gitarre oder Kontrabass entführten die fünf Musiker nach Italien, nach Israel oder nach Irland. Da läuten die Glocken von Norwich, da wippten die Beine zu zwei Ettaler Menuetten. Die alten Instrumente drehen die Zeit zurück, lassen Szenen entstehen, in der ein buntgemischtes Volk ohne Vorbehalte sich zum Tanz und zur Freude trifft – Volksmusik im wahrsten Sinne des Wortes. Und dann lassen die Stimmen von Chorleiterin Christl Rösch und ihrer Tochter Steffi Schauer über den Rücken rieseln. „Gaudete“, freut euch, geben die beiden Geistlichen, der katholische Stadtpfarrer August Lindmeier und der evangelische Geistliche Thomas Plesch, als Motto vor und Sänger und Musiker tun mit Verve und Können das Ihre, dass Licht ins Dunkel kommt, dass es hell wird im Gemüt und dass die Seele zur Ruhe kommt. Es sind Lieder von der Zuversicht, der Hoffnung dem Vertrauen auf Gott, es sind Aufforderungen, dem Licht das Wort zu reden und das Dunkle zu verdrängen.

Die Musik ist leise, drängt sich nicht auf, die Stimmen streicheln das Gemüt und lassen den Alltag draußen vor der Kirchentüre für eine Stunde völlig verschwinden.

Steffi Rösch brilliert mit einem „Hallelujah“ und ein imaginärer Sternenhimmel tut sich auf. Und als der Spontichor die Besucher zum Mitsingen auffordert und die Bahnhäuselmusik ein Pastorale folgen lässt, ist der Auftrag des Abends erfüllt. Musikalisch und emotional beschenkt gehen die Menschen in die Kälte hinaus, die ihnen an diesem Tag wenig anhaben kann.

Bericht aus der PNP vom 19.Dezember 2013

“10 Jahre Mulekwa”

Vor 10 Jahren kam Heidi Lorenz das erste Mal nach Uganda in die Pfarrei Luvule zu Fr. John Mayiga. Seit dieser Zeit ist hier viel passiert. Nach und nach wurde das alte Schulgebäude renoviert mit neuen Schulbänken ausgestattet, eine neue Schulküche gebaut, so dass nun alle Kinder jeden Tag mit einer Tasse Porridge versorgt werden können. Es folgten neue Latrinen, Zisternen und vor ein paar Jahren sogar ein Internat. Auch die medizinische Versorgung wurde verbessert und vieles mehr.

Das alles war für Eltern, Kinder, Lehrer und Fr. John Mayiga Grund genug, zum Jubiläum ihre Dankbarkeit und Wertschätzung zu zeigen. Sie luden ein zu einer großen „Thanksgiving Party“, um zusammen mit Heidi Lorenz und Kathy Kage, die zu dieser Zeit zu Besuch in Uganda waren, „10 Jahre Mulekwa-Projekt“ zu feiern und ihnen und allen Freunden in Deutschland, die sie in ihrer Arbeit für Mulekwa unterstützen, ein herzliches „Danke“ zu sagen.

Der Tag begann mit einem feierlichen Gottesdienst am Morgen. Es folgte ein Riesenprogramm im Freien unter schattigen Bäumen mit Liedern, Tänzen, Gedichten und Ansprachen der Kinder, Eltern, Lehrer und Gäste. Zur Stärkung gab es nach den Reden, Gesängen und Vorführungen ein großes Buffet, das von vielen fleißigen Händen zubereitet wurde und vorzüglich schmeckte.

Die Feier verlief in herzlicher Verbundenheit und stärkte bei allen das Gefühl, dass die erbrachte Hilfe auf fruchtbaren Boden gefallen ist und mittlerweile Früchte getragen hat. Für alle war es ein wunderbarer Tag bei einem bunten und fröhlichen Fest.

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Spendenaktionen in 2011

Auch im Jahr 2011wurde der Verein von vielen großen und kleinen Spenderngroßzügig unterstützt.

Hiermit sagen wir allen ein herzliches “Vergelts Gott”.

Die Kommunionkinder aus Eggmühl mit Pfarrer Vattathara und Pfarrgemeinderätin Gerlinde Schwager spendeten ihre Einnahmen aus dem Pausenbrotverkauf.

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Die Firmlinge Elias Bessinger Simon Seiderer und Matthias Denk aus Ruderting übergaben zusammen mit Pia Bessinger und Andrea Denk ihre Einnahmen aus dem Kuchenverkauf an Heidi Lorenz und Christl Rösch.

Der Gospelchor “Lichtstrom” aus Ruderting veranstaltete unter dem Motto “Sound of Africa” ein Benefizkonzert für Mulekwa. Dabei wurden mehr als 1000 € gesammelt. Der Chor hat die Summe auf 1500 € aufgerundet. Welche Kraft und wieviel positive Lebenseinstellung in der afrikanischen Musik steckt, stellte der Chor schon zu Beginn eindrucksvoll unter Beweis, als er mit dem Lied “Siyahamba” (“Wir wandeln im Licht Gottes”) mit Lichtern in der Hand in die Kirche einzog. Unter der engagierten Leitung von Barbara Schreiner interpretierten die 30 Sängerinnen und Sänger weltliche und geistliche Lieder aus verschiedenen afrikanischen Ländern. Professionell begleitet wurde der Chor von Marlene Brunner (Klavier), Birgit Klamt (Gitarre), Thomas Plewnia (Geige und Percussion) und Edmond de Souza (Percussion). Das Konzert endete mit der südafrikanischen Nationalhymne “Nkosi sikelel i Afrika” (“Gott segen Afrika”. )

Anton Brandl bat anläßlich seines 85. Geburtstages statt Geschenke um eine Spende für Mulekwa. Er rundete den Betrag aufund konnte somit im Januar 1500 € spenden.

Außerdem danken wir den fleißigen Frauen des Frauenbundes Kellberg, des Frauenbundes Straßkirchen bei Passau, des Frauenbundes St. Korona, einem weiteren Geburtstagskind aus Kirchham und einem medizinischen Versandhandel für die treue Unterstützung und natürlich den 114 Mitgliedern unseres Vereins!

IGEL-Spendenaktion in Landshut

Seit Jahrzehnten setzt sich der Landshuter Verein „Der IGEL e.V.“ für Frauen- und Kinderprojekte in aller Welt ein. Bis zur Schließung des ehrenamtlich geführten caritativen Second-Hand-Ladens flossen die Einnahmen aus dem Verkauf gebrauchter Kinderkleidung in viele Hilfsmaßnahmen wie z.B. Frauenhäuser, Kinderheime, Aids-Waisen-Stiftungen etc. Aber auch nach Aufgabe des Ladens geht die Arbeit weiter.

Am letzten Adventswochenende präsentierten“IGEL“-Mitglieder die Arbeit des Vereins an einem Stand in der Altstadt. Es wurde gesammelt für eine Grundschule in Gulbahar/Afghanistan, die noch fertig gestellt werden muss und für Mulekwa.

Durch die erfreulich positive Reaktion und die Spendenbereitschaft der Landshuter Bevölkerung konnte für jedes Projekt ein ansehnlicher Betrag gespendet werden.

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